
Die Shetlandinseln liegen 170 km nordöstlich von Schottland und 220 km westlich von Norwegen und bestehen aus rund 100 Inseln, von denen nur 16 bewohnt sind. Die 23.000 Einwohner sind vollständig auf die lokale Stromversorgung angewiesen. Obwohl Shetland die windreichste Region des Vereinigten Königreichs ist, stammen etwa 80 % seines Stroms noch aus fossilen Brennstoffen.

Die Shetlandinseln liegen 170 km nordöstlich des schottischen Festlands und 220 km westlich von Norwegen. Der Archipel umfasst rund 100 Inseln und bildet die nördlichste Region des Vereinigten Königreichs. Nur 16 dieser Inseln sind bewohnt; die 23.000 Inselbewohner sind vollständig auf lokal erzeugte Energie angewiesen, da das Gebiet noch nicht an das zentrale Stromnetz von Großbritannien angeschlossen ist. Obwohl Shetland die windreichste Region des Vereinigten Königreichs ist, stammen etwa 80 % des dort erzeugten Stroms aus fossilen Kraftwerken, was den Bedarf an einer nachhaltigeren Energiezukunft deutlich macht.

Das Projekt „Shetland Renewable Connections“ soll bis 2024 die Windparks auf Shetland mit dem schottischen Festland und dem nationalen Stromnetz verbinden. Ein zentraler Bestandteil dieses Projekts ist die 22 km lange Verbindung zwischen der HVDC-Konverterstation in Kergord und dem Grid Supply Point in Gremista. Diese Initiative, die sowohl Freileitungen als auch erdverlegte Kabel umfasst, wird Shetland erstmals mit dem britischen Energiesystem verbinden und so die zukünftige Energieversorgung der Inselbewohner sichern.
Der Einbau des Kabels erforderte den Bau neuer Baustraßen und stellte damit die Herausforderung, die Tragfähigkeit des Untergrunds deutlich zu erhöhen, damit er die Beanspruchungen aus den Kabelzieharbeiten und dem Gewicht schwerer Baumaschinen aufnehmen kann. EMN Plant wurde beauftragt, ungebundene Zufahrts- und Baustraßen herzustellen, das Volumen der zu importierenden Gesteinskörnung zu minimieren und gleichzeitig die Bauhöhen so anzupassen, dass die Tragfähigkeit entlang der Trasse gleichmäßig bleibt.
Naue erstellte Vorbemessungen für eine bewehrte Tragschicht unter Verwendung von Naue Geobaustoffen, um die Tragfähigkeit des weichen Untergrunds deutlich zu erhöhen. Die Bauplanung umfasste je nach Erfordernis Schichten aus Gesteinskörnung, die zwischen Lagen von Geogitterbewehrung mit unterschiedlichen Zugfestigkeiten angeordnet wurden und an die örtlichen Baugrundverhältnisse angepasst waren.
Bis heute hat Naue EMN Plant etwa 15 Kilometer Secugrid®-Geogitter von Naue und über 25 Kilometer Combigrid®-Geoverbundstoff geliefert, was die Fähigkeit der Produkte belegt, den Bedarf an Gesteinskörnung zu verringern und damit die Kosten zu senken.
Alle Naue Produkte werden nach strengen Standards hergestellt, ermöglichen einen einfachen Einbau und sind die ideale Lösung für Anwendungen, bei denen über lange Zeiträume eine hohe Zugfestigkeit erforderlich ist. Naue Combigrid® wirkt als Zwischenschicht zwischen dem weichen Untergrund und der Tragschicht, erhöht die Tragfähigkeit und verhindert Materialwanderung.
Der Einsatz der Geotextilien von Naue hat die Projektkosten deutlich reduziert und die Wirksamkeit moderner Bautechnologien aufgezeigt.
Dieser Ansatz stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Infrastruktur und die Energieunabhängigkeit der Shetlandinseln dar.
Combigrid® verhinderte Materialwanderung und hielt dabei die Tragfähigkeit der Straße unter anspruchsvollen Baustellenbedingungen konstant.
Die bewehrte Tragschicht verringerte das erforderliche Volumen der Gesteinskörnung und senkte damit Material-, Transport- und Baukosten.
Nr. 00998