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Bauarbeiter rollen mit Hilfe eines Krans und eines Baggers eine große Carbofol® Kunststoffdichtungsbahn auf einer vorbereiteten Bodenoberfläche aus.

Abdichtungssysteme im Deponiebau: Einbau durch einen zertifizierten Fachbetrieb

Abdichtungssysteme im Deponiebau sind mehrlagige Kunststoffdichtungsbahn-Barrieren, die verhindern, dass Sickerwasser, Schadstoffe und Deponiegas Boden, Grundwasser und Luft erreichen.

Naue baut alle drei nach der deutschen Deponieverordnung (DepV) erforderlichen Abdichtungsschichten – Basisabdichtung, Zwischenabdichtung und Oberflächenabdichtung (Kappung) – als zertifizierter Fachbetrieb gemäß § 62 AwSV mit BAM-geprüften Carbofol®-Kunststoffdichtungsbahnen ein.

Die Abdichtung einer Deponie ist entscheidend, um Luft, Boden und Grundwasser vor schädlichen Stoffen zu schützen. Naue bietet Lösungen für alle Deponieabdichtungssysteme an und führt den Einbau als Fachbetrieb einschließlich vollständiger Nahtprüfung (DVS 2225-4) durch.

Auf einen Blick

  • Service: Einbau von Kunststoffdichtungsbahn-Deponieabdichtungssystemen
  • Anwendungen: Basisabdichtung · Zwischenabdichtung · Oberflächenabdichtung (Abdeckung)
  • Materialien: Von der BAM zugelassene Carbofol® HDPE-Kunststoffdichtungsbahn (≥ 2,5 mm für Basis-/Oberflächenabdichtung); Bentofix® GTD in Kombinationsabdichtungen
  • Vorschriften: Deponieverordnung (DepV), Deponieklassen DK 0–III; GDA-Empfehlungen E 2-30/31/32
  • Zertifizierung: TÜV Nord-Fachbetrieb (§ 62 AwSV); AK GWS-Überwachungszeichen; nach DVS-2212 zertifizierte Schweißer
  • Qualitätssicherung: 100 % Nahtprüfung (DVS 2225-4) mit zerstörenden Proben; Schweißprotokoll, QS-Aufzeichnungen und Bestandsplan
Große Deponie mit weißem Secutex® Schutzgeotextil und schwarzen Carbofol® Kunststoffdichtungsbahnen, die auf einer geneigten Fläche eingebaut werden, mit einem Auto und Baumaschinen in einer trockenen, hügeligen Landschaft.
Große Deponie mit weißem Secutex® Schutzgeotextil und schwarzen Carbofol® Kunststoffdichtungsbahnen, die auf einer geneigten Fläche eingebaut werden, mit einem Auto und Baumaschinen in einer trockenen, hügeligen Landschaft.

Basisabdichtung von Deponien

Was sind Basisabdichtungen von Deponien?

Die Basisabdichtung bildet die erste Schutzbarriere einer Deponie. Sie besteht aus mehreren Schichten – typischerweise einer mineralischen Dichtung und einer darüberliegenden Kunststoffdichtungsbahn –, um zu verhindern, dass Sickerwasser in Boden und Grundwasser eindringt. Die Basisabdichtung wird durch die deutsche Deponieverordnung (DepV) geregelt, die die Anforderungen für jede Deponieklasse (DK 0 bis DK III) festlegt.

Warum ist die Abdichtung entscheidend?

Eine wirksame Basisabdichtung schützt die Umwelt vor Deponie-Sickerwasser. Undichtigkeiten können zu erheblichen Boden- und Grundwasserverunreinigungen mit ökologischen und gesundheitlichen Folgen führen. Eine fachgerecht ausgeführte Abdichtung stellt sicher, dass potenziell gefährliche Stoffe sicher zurückgehalten werden.

Bagger und Bauarbeiter beim Einbau einer großen Carbofol®-Kunststoffdichtungsbahn als Abdichtung auf dem Boden und an den Böschungen einer offenen Baugrube oder Deponie.
Bagger und Bauarbeiter beim Einbau einer großen Carbofol®-Kunststoffdichtungsbahn als Abdichtung auf dem Boden und an den Böschungen einer offenen Baugrube oder Deponie.

Zwischenabdichtung der Deponie

Was ist die Zwischenabdichtung einer Deponie?

Zwischenabdichtungssysteme trennen verschiedene Bereiche oder Phasen einer Deponie. Sie werden eingesetzt, wenn Deponieabschnitte vorübergehend außer Betrieb sind, wenn die genehmigte Ablagerungshöhe noch nicht erreicht ist oder wenn in ehemaligen Hausmülldeponien weiterhin Setzungen zu erwarten sind – sowie im Konzept der „Deponie auf Deponie“. Zwischenabdichtungen verringern das Eindringen von Niederschlagswasser und unterstützen das Deponiegas-Management.

Warum ist die Abdichtung entscheidend?

Eine wirksame Zwischenabdichtung verhindert, dass Sickerwasser in die darunterliegenden Abfallschichten eindringt, und schützt die Umwelt vor schädlichen Stoffen. Sie trägt außerdem zur langfristigen Standsicherheit und Betriebssicherheit der Deponie bei.

Luftaufnahme einer großen Deponie mit Baggern, die sandige Böschungen neben einer langen schwarzen Carbofol® Kunststoffdichtungsbahn formen, die gerade eingebaut wird.
Luftaufnahme einer großen Deponie mit Baggern, die sandige Böschungen neben einer langen schwarzen Carbofol® Kunststoffdichtungsbahn formen, die gerade eingebaut wird.

Oberflächenabdichtung von Deponien (Abdeckung)

Was ist eine Deponieoberflächenabdichtung?

Oberflächenabdichtungssysteme (Abdeckungen) werden oben auf dem fertiggestellten Deponiekörper eingebaut, um das Eindringen von Niederschlagswasser zu verhindern und die Freisetzung von Schadstoffen und Deponiegasen zu verringern. Sie bestehen typischerweise aus mehreren Schichten – einer Abdichtungsschicht, einer Dränschicht und einer Rekultivierungsschicht –, die zusammenwirken, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

Warum ist die Abdichtung entscheidend?

Die Oberflächenabdichtung verhindert, dass Regenwasser in den Deponiekörper eindringt und Sickerwasser bildet, und sie verringert die Emission von Deponiegasen, die für Gesundheit und Umwelt gefährlich sein können. Ohne eine geeignete Oberflächenabdichtung können diese Schadstoffe entweichen und erhebliche Schäden verursachen.

Welche Vorteile hat es, wenn der Einbau der Deponieabdichtung von einem Spezialisten ausgeführt wird?

Warum Naue als Ihren Einbauexperten im Deponiebau wählen?

  • Erfahrung und Fachkompetenz: eines der ersten Unternehmen in Deutschland für den Einbau von HDPE-Kunststoffdichtungsbahnen in Deponien, mit umfangreicher Projekterfahrung.
  • Bewährte Materialien: BAM-geprüfte Carbofol® HDPE-Kunststoffdichtungsbahnen (und Bentofix® GTD in Kombinationsabdichtungen), vor Ort verschweißt.
  • Zertifizierte Qualität: TÜV Nord-Fachbetrieb (§ 62 AwSV); AK GWS-Überwachungszeichen; nach DVS-2212 zertifizierte Schweißer.
  • Umweltleistung: Abdichtungssysteme helfen, zu verhindern, dass Sickerwasser und Deponiegas in Grundwasser und Luft gelangen; Environmental Product Declarations (EPDs) stehen für Carbofol® zur Verfügung.
  • Umfassender Service: von der Planung und Materialauswahl bis zum Einbau – vollständiger Service aus einer Hand.

Welche Vorteile bietet der Einbau durch Naue?

  • Umwelt- und Gesundheitsschutz: Eine zuverlässige Abdichtung schützt Umwelt und menschliche Gesundheit vor Sickerwasser, Schadstoffen und Gasen.
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben: DepV-konformer Einbau durch einen § 62 AwSV-Fachbetrieb mit vollständiger Dokumentation für die zuständige Behörde.
  • Langfristige Kosteneinsparungen: dauerhafte Abdichtungslösungen verringern die Instandhaltungs- und Reparaturkosten über die Nutzungsdauer des Bauwerks.
  • Anpassungsfähigkeit: Lösungen für Basis-, Zwischen- und Oberflächenabdichtungen, einschließlich Setzungszugabe für Zwischenabdichtungen.
  • Dokumentierte Qualität: Schweißprotokoll, Nahtprüfprotokolle (DVS 2225-4) und ein Bestandsplan für jedes Projekt.

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Häufig gestellte Fragen

Naue baut alle drei nach DepV erforderlichen Kunststoffdichtungsbahn-Abdichtungsschichten ein: Basisabdichtung, Zwischenabdichtung und Oberflächenabdichtung (Kappungsabdichtung). Das Material ist eine von der BAM zugelassene Carbofol® HDPE-Kunststoffdichtungsbahn, die von einem zertifizierten Fachbetrieb (§ 62 AwSV) eingebaut wird.

Die Basisabdichtung ist die erste schützende Barriere einer Deponie, in der Regel ein Verbund aus einer mineralischen Dichtung und einer darüberliegenden Kunststoffdichtungsbahn, der verhindert, dass Sickerwasser in Boden und Grundwasser gelangt. Sie wird durch die DepV für die Deponieklassen DK 0 bis DK III geregelt.

Ja. Nach der deutschen Deponieverordnung (DepV) müssen Kunststoffdichtungsbahnen, die in Deponieabdichtungen eingesetzt werden, eine BAM-Zulassung haben. Carbofol® HDPE-Kunststoffdichtungsbahnen sind von der BAM für Basis- und Oberflächenabdichtungen von Deponien der Klassen DK I–III zugelassen.

Zwischenabdichtungen trennen Deponieabschnitte oder -phasen – zum Beispiel, wenn ein Abschnitt vorübergehend inaktiv ist, wenn die genehmigte Ablagerungshöhe noch nicht erreicht ist oder im Konzept „Deponie auf Deponie“. Sie minimieren das Eindringen von Niederschlagswasser und unterstützen das Gasmanagement.

Die Oberflächenabdichtung wird oben auf dem fertiggestellten Deponiekörper eingebaut, um das Eindringen von Niederschlagswasser zu verhindern und die Emissionen von Deponiegas zu minimieren. Sie besteht typischerweise aus einer Abdichtungsschicht, einer Dränschicht und einer Rekultivierungsschicht.

Naue baut BAM-approved Carbofol® HDPE-Kunststoffdichtungsbahnen (≥ 2,5 mm für Basisabdichtung und Oberflächenabdichtung) ein, die vor Ort von DVS-2212-zertifizierten Schweißern gefügt werden. Jede Schweißnaht wird zu 100 % geprüft (Kanalprüfverfahren nach DVS 2225-4), einschließlich zerstörender Proben.

Ja. Der Einbau muss gemäß § 62 AwSV durch einen zertifizierten Fachbetrieb erfolgen. Naue verfügt über diese Zertifizierung und das AK GWS-Überwachungszeichen und stellt DepV-konforme Dokumentation bereit.

Ja. Naue ist international tätig; anwendbare lokale Normen und Gleichwertigkeiten von Zertifizierungen werden in der Projektplanungsphase geprüft.