
Das Aufforstungsprojekt Foswell Woodland Creation bei Auchterarder in Perthshire unterstützt die Ausweitung der Waldflächen in Schottland. Auf dem 125 Hektar großen Gelände werden etwa 4 km dauerhafte Wege für Wartung und künftige Holzernte benötigt, um einen zuverlässigen Zugang für schwere Maschinen sicherzustellen und gleichzeitig empfindliche Umweltbedingungen zu schützen.

Das Aufforstungsprojekt Foswell Woodland Creation in den nördlichen Ochil Hills nahe Auchterarder in Perthshire unterstützt das Bestreben Schottlands, die Waldfläche zu vergrößern. Das 125 Hektar große Gebiet erfordert etwa 4 km dauerhafte Forstwege, um Wartungsarbeiten und später die Holzernte zu ermöglichen. Diese müssen einen zuverlässigen Zugang für schwere Maschinen gewährleisten und zugleich sensible Umweltbedingungen berücksichtigen.

Große Abschnitte der Trasse verlaufen über Moorgebiete – einen über Jahrtausende entstandenen, unersetzlichen Kohlenstoffspeicher. Konventioneller Straßenbau würde Torf ausheben und Gesteinskörnung einbauen, Lebensräume stören und gebundenen Kohlenstoff freisetzen und damit die Klimavorteile der Aufforstung schmälern. Baugrunduntersuchungen von Campbell of Doune zeigten einen sehr schwachen, wechselnden Boden (CBR 1 – 3 %), was die Herausforderung zusätzlich vergrößerte. Die Lösung musste daher:
In Zusammenarbeit mit Taiga Upland und Scottish Woodlands sah die Planung eine schwimmende Straße unter Verwendung von Naue’s Combigrid® 40/40 Q1 vor. Anstelle eines Torfabtrags wird das Geoverbundstoff entlang der Trasse ausgerollt und das vor Ort gewonnene Gestein direkt oben aufgebracht. Der Weg „schwimmt“ über weichem Baugrund, verringert Setzung und Oberflächendeformation und gewährleistet gleichzeitig den Schutz des darunterliegenden Torfs.
Naue Combigrid® kombiniert ein hochzugfestes Geogitter aus gereckten, monolithischen PP-Flachstäben mit verschweißten Knoten und einem integrierten, mechanisch gebundenen Filtergeotextil. Das Zusammenwirken der Komponenten verhindert eine Vermischung von Boden und Gesteinskörnung, verbessert die Lastverteilung und ermöglicht die erforderliche Verdichtung auf Untergründen mit sehr niedrigen CBR-Werten. Durch die Verbesserung der Tragfähigkeit an der Grenzfläche erlaubt das System geringere Dicken der Gesteinskörnung und weniger Fahrbewegungen – und reduziert damit Bauzeit, Kosten und Beeinträchtigungen für den Umweltschutz.
Rund 17.000 m² Combigrid® wurden in leichten Rollen für einen schnellen Einbau mit Radlader und Verlegetraverse geliefert. Überlappungen sind unkompliziert, und Zuschnitte lassen sich leicht an Kurven und Übergänge anpassen. Die Dicken der Gesteinskörnung wurden entsprechend den gemessenen CBR-Werten variiert, um den Materialeinsatz zu optimieren und gleichzeitig die Wirksamkeit aufrechtzuerhalten.
Rückmeldungen von der Baustelle fallen durchweg sehr positiv aus und bestätigen eine leistungsfähige Lösung mit geringen Eingriffen, die mit den Klima- und Forstzielen Schottlands im Einklang steht.
Combigrid® verbessert die Tragfähigkeit und sorgt für eine Lastverteilung in Torfböden mit CBR-Werten von nur 1–3 %.
Geringe Rollengewichte, einfache Überlappungen und ein leichter Zuschnitt unterstützen einen schnellen Einbau entlang von Kurven und wechselnden Trassierungen.
Der Einsatz von baustelleneigener Gesteinskörnung und weniger Transportfahrten trägt dazu bei, Materialkosten, Bauzeit und Beeinträchtigungen des umgebenden Lebensraums zu verringern.
Nr. 01192