7. April 2026
Secudrain® WAS 7 ist HPQ-qualifiziert für die planare Dränung in Projekten der Deutschen Bahn und unterstützt einen zuverlässigen Einbau sowie eine langfristige Leistungsfähigkeit der Schieneninfrastruktur.

Eisenbahnen befördern täglich Millionen von Menschen – bei jedem Wetter und unter extremen Lasten. Im Eisenbahnbau bestimmen der Aufbau unterhalb und entlang des Gleises Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit. Gerade unter den hohen dynamischen Beanspruchungen des täglichen Bahnverkehrs zählt jedes Detail. Der Unterbau muss dauerhaft funktionsfähig bleiben, Bewegungen zuverlässig aufnehmen und eine kontrollierte Dränung gewährleisten.
Wer Geobaustoffe im Eisenbahnbau einsetzen möchte, benötigt eine belastbare Verifizierung: die herstellerbezogene Produktqualifikation (HPQ) der Deutschen Bahn. Sie gehört zu den anspruchsvollsten produktspezifischen Qualifikationen im deutschen Infrastrukturbau. Naue erfüllt diese Anforderungen und setzt mit seiner HPQ für planare Dränung einen starken Maßstab im Markt.
Mit dem HPQ für planare Dränung im Eisenbahnbau zeigt Naue seine technische Expertise in einem hochspezialisierten Anwendungsbereich. Besonders bei Anwendungen wie Brückenwiderlagern ist eine zuverlässige und leistungsfähige Dränung entscheidend, um die langfristige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems sicherzustellen.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für Planer, Auftragnehmer und ausführende Unternehmen bedeutet dies vor allem eines: mehr Sicherheit bei Bemessung, Ausschreibung und Ausführung. Qualifizierte Produkte vereinfachen die Abstimmung, verringern Projektrisiken und sorgen für Klarheit bei der Produktauswahl.
Im Januar 2026 hat die Deutsche Bahn AG das HPQ für Secudrain® WAS 7 erneuert. Das alkalibeständige Dränungselement für die Dränung von Hinterfüllungsbereichen ist damit bis Januar 2029 für den Einsatz im DB-Netz qualifiziert. Es wird am Produktionsstandort von Naue in Adorf/Vogtland, Deutschland, hergestellt und gemäß DBS 918 039 geprüft.
Secudrain® WAS 7 erfüllt nicht nur die geforderte Qualifikation, sondern bietet auch praktische Vorteile für den täglichen Baustelleneinsatz. Mit einer Produktbreite von 1,9 m ermöglicht das Dränungselement einen schnellen vertikalen und horizontalen Einbau. Der einfache Stumpfstoß unterstützt eine effiziente Einbaueffizienz und reduziert den Aufwand auf der Baustelle. Je nach Anwendung können Bodenmaterial eingespart und Logistikprozesse optimiert werden. Die schnelle Verfügbarkeit trägt zusätzlich zu zuverlässigen Bauabläufen bei.
Ein HPQ bestätigt nicht nur ein geprüftes Produkt. Es bescheinigt außerdem, dass die dahinterstehenden Prozesse den strengen Anforderungen der Deutschen Bahn entsprechen – von der Auswahl des Rohmaterials und der Herstellung bis zur Qualitätssicherung.
Für Planer und Auftragnehmer ergeben sich daraus drei entscheidende Vorteile:
Ob neue Hochgeschwindigkeitsstrecken, Ausbauten, Modernisierung oder Erweiterung bestehender Netze: Naue unterstützt Bahnprojekte mit geprüften, zugelassenen Produkten und technischer Fachkompetenz. Unsere Geobaustoffe erfüllen nicht nur die hohen Anforderungen der Deutschen Bahn, sondern sind auch nach international anerkannten Normen und Managementsystemen zertifiziert, darunter CE, ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001 und IVG.
Naue-Produkte haben sich in zahlreichen Projekten bewährt – von der Hochgeschwindigkeitsstrecke Wendlingen–Ulm über die Ertüchtigung von Moorabschnitten im Spreewald bis hin zu vielen internationalen Infrastrukturprojekten.
Werfen Sie einen genaueren Blick auf die Geobaustoff-Lösungen, die die Bahn-Infrastruktur von morgen prägen.