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Dichten 2017-05-10T10:43:19+00:00

Dichten

Im Deponiebereich werden in Deutschland fast ausschließlich BAM-zugelassene Kunststoffdichtungsbahnen (Dicke größer bzw. gleich 2,5 mm) eingesetzt. Mit z. B. profilierten Oberflächen lassen sich auch steilere Böschungen bauen. Austrocknungssichere geosynthetische Tondichtungsbahnen kommen auch mit LAGA-Zulassung, Eignungsbeurteilung DKI und DKII (mit Kunststoffdichtungsbahn) zum Einsatz.

Vernadelte geosynthetische Tondichtungsbahnen mit mechanisch verfestigten Vliesstoffen als Deck- und Trägergeotextil eignen sich besonders für steilere Böschungen, weil mit ihnen in der Regel höhere Kontaktreibungswinkel erzielt werden können als mit anderen Geotextilien.

Die Dichtung ist von wesentlicher Bedeutung im Hinblick auf den Umwelt- und Grundwasserschutz für die Gebrauchsfähigkeit und die Lebensdauer von Bauwerken.

Als technisch dichte Barrieren gegen Flüssigkeiten und Gase haben Kunststoffdichtungsbahnen große Bedeutung im Bauwesen erlangt. Dies gilt insbesondere im Deponie-, Tunnel- und Wasserbau.

Zur Anwendung kommen Kunststoffdichtungsbahnen, insbesondere aus Polyethylen unterschiedlicher Dichte und Modifikation und mit Dicken von mehr als 1,0 mm. Auf der abzudichtenden Fläche werden Kunststoffdichtungsbahnen von zugelassenen Fachbetrieben lose verlegt und miteinander verschweißt. Kunststoffolien mit 0,3 bis 1,0 mm Dicke werden verwendet, wenn geringe Beanspruchungen zu erwarten sind. Dies gilt vorwiegend für temporäre Abdeckungen und auch für Gartenteiche.

In einigen Bereichen erlangen geosynthetische Tondichtungsbahnen zunehmende Bedeutung. Hier übernimmt Bentonit die dichtende Funktion.