A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z P Polyamid (PA) Thermoplast mit einer Dichte von ca. 1,14 g/cm3. Verliert durch Wasseraufnahme ca. 10 % an Festigkeit. Polyamid wird wegen der hohen Rohstoffkosten kaum eingesetzt. Polyester (PET) Thermoplast mit guten chemischen Beständigkeiten, außer in alkalischen Bereichen (pH > 9). Aufgrund der hohen Dichte von 1,38 g/cm3 wird PET u. a. für Vliesstoffe im Wasserbau eingesetzt. Wegen der guten Festigkeit und der geringen Kriechneigung wird PET auch zum Bewehren eingesetzt. Polyethylen (PE) Thermoplast, welcher ausgezeichnete Beständigkeitseigenschaften besitzt. Im Geokunststoffbereich kommen größtenteils Polyethylen hoher Dichte (PEHD) und Polyethylen niederer Dichte (PELD) zum Einsatz. Polyethylen hoher Dichte (PEHD) Thermoplast, welcher derzeit die beste chemische Beständigkeit aufweist und zudem sehr gut verschweißbar ist. PEHD hat eine Dichte von ca. 0,94 - 0,96 g/cm3 und wird überwiegend im Deponiebau eingesetzt. Polyethylen niederer Dichte (PELD) Thermoplast, welcher geringer chemisch beständig ist und niedrigere Festigkeiten aufweist als Polyethylen hoher Dichte (PEHD). PELD hat eine Dichte von ca. 0,92 g/cm3 und wird vorwiegend in der Agrarwirtschaft eingesetzt. Polymer siehe synthetischer Rohstoff Polypropylen (PP) Thermoplast mit sehr guten chemischen Beständigkeiten und einer Dichte von ca. 0,91 g/cm3. Geokunststoffe aus PP kommen in nahezu allen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Polyvinylchlorid (PVC) Thermoplast, der durch den Einsatz von Weichmachern elastisch gemacht wird und eine Dichte von ca. 1,38 g/cm_ besitzt. Einsatz meist als Dichtungsbahn, wo flexible Bahnen gefordert sind. Durch das Auswaschen der Weichmacher ist die Langzeitbeständigkeit projektspezifisch zu untersuchen. profilierte Oberfläche Oberfläche einer Dichtungsbahn, die beim Herstellungsprozess mittels profilierter Kalanderwalzen unmittelbar aus der Formmasse der Dichtungsbahn herausgeformt wird. Dadurch sind die geprägte Struktur und die Dichtungsbahn homogen und bestehen aus dem gleichen Rohstoff. ^ Seitenanfang ^ S sandrauhe Oberfläche Oberfläche einer Dichtungsbahn, die strukturiert ist, bei der die Struktur faserartig aufgesprüht wird, wobei der Verbund zwischen der Struktur und der Dichtungsbahn deutlich schlechter ist als die Eigenfestigkeit der Dichtungsbahn. Gelegentlich unterscheiden sich herstellungsbedingt die Rohstoffe der Struktur und der Dichtungsbahn. Schuß Die bei Geweben und Gewirken quer zur Kette (Längsrichtung) verlaufenden Fäden. Sickerschicht Dreidimensionales Produkt aus synthetischen Rohstoffen, das Flüssigkeiten oder Gase flächig sammeln und ableiten kann (Dränen). Spinnfaser Aus Filamenten durch Schneiden gewonnene Fasern, die zusätzlich gekräuselt sind. Bei mechanisch verfestigten Vliesstoffen kann diese dreidimensionale Verkräuselung u. a. das Abriebverhalten und das Reibungsverhalten verbessern. Stapelfaser siehe Spinnfaser strukturierte Oberfläche Oberfläche einer Dichtungsbahn, die strukturiert ist, bei der die Struktur mittels aufgeplatzter Gasblasen in einer dünnen äußeren Schicht erzeugt wird. synthetischer Rohstoff Für die Herstellung von Geokunststoffen werden überwiegend Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyester (PET), Polyvinylchlorid (PVC) und/oder Polyamid (PA) eingesetzt. ^ Seitenanfang ^ T tex Die Einheit tex entspricht dem Gewicht (in g) eines Fadens, Garns oder Zwirn von 1.000 m Länge, z. B. 2 tex = 2 g/1.000 m. Daneben wird auch Dezitex (dtex) verwendet. thermisch verfestigter Vliesstoff Durch Zugabe von Schmelzfasern, durch das Anschmelzen der Faseroberfläche oder mit Hilfe von Heißkalandern (Walzen) werden Faserkreuzungspunkte thermisch miteinander verfestigt. Die gängigste Herstellungsart ist die Verwendung von Heißkalandern. Dadurch entstehen relativ dünne, wenig robuste und selten filterstabile Vliesstoffe. Die thermische Verschmelzung der Faserkreuzungspunkte macht thermisch verfestigte Vliesstoffe starr (niedrige Dehnung) und somit anfälliger gegen Einbaubeanspruchungen. Thermoplast Kunststoff, der sich bei Wärme verformt und beim Erkalten seine Form beibehält. Die bekanntesten Thermoplaste sind Polypropylen, Polyethylen, Polyester, Polyvinylchlorid und Polyamid. Tondichtungsbahn siehe geosynthetische Tondichtungsbahn ^ Seitenanfang ^ A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z |