A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z F Faden Linienförmiges Gebilde zur Beschreibung der Erscheinungsform (z.B. Kettfaden) und nicht der Art des Erzeugnisses (z.B. Multifilamentgarn, Monofilamentgarn) Faser siehe Spinnfaser Faserfeinheit siehe Feinheit Feinheit Maß für die Stärke eines Fadens, Garns oder Zwirn. Die übliche Maßeinheit ist das tex. Filamente Aus Spinndüsen gewonnene Endlosfasern. In Geokunststoffprodukten kommen überwiegend Monofilamente und Multifilamente zum Einsatz. Folie Dünnes undurchlässiges Produkt (Dicke < 1,0 mm), bestehend aus einem synthetischen Rohstoff, zum Dichten. flexibel Eigenschaft der Kreuzungspunkte der Zugelemente von Geogittern, bei denen die Kreuzungspunkte nicht miteinander verschiebefest, sondern lediglich durch eine zusätzliche Ummantelung (i. d. R. PVC) fixiert in der Bewehrungsebene liegen. Die Kraftübertragung mit dem Bodem erfolgt nahezu ausschließlich durch Reibung. Eine Übertragung von Querkräften in die Längsrichtung ist aufgrund der flexiblen Knotenverbindung häufig kaum oder nur eingeschränkt möglich. Folienbändchen Durch Schneiden von Folien entstandene schmale Streifen, die als zugkraftaufnehmendes Element bei Geweben verwendet werden. ^ Seitenanfang ^ G Garn Linienförmiges Gebilde, zusammengehalten aus einer Anzahl verdrehter Spinnfasern (Fasergarn) oder Filamente (Multifilamentgarn). Monofilamentgarne sind dagegen Drähte aus Kunststoff mit Durchmesser > 0,1 mm. gelegtes Geogitter Übereinander kreuzweise gelegte Zugelemente die an den Kreuzungsstellen flexibel (z. B. polymerummantelte Gewebebänder mit einer PVC-Ummantelung), knotensteif oder knotenfest (z. B. geschweißte monolithische PES/PET-Stäbe) verbunden sind, um Bewehrungsaufgaben zu erfüllen. Geogitter Zum Bewehren eingesetztes geotextilverwandtes Produkt mit einem offenen Netzwerk aus zugkraftaufnehmenden Elementen. Unterschiedliche Herstellungsverfahren führen zu gestreckten, gewebten und gelegten Geogittern. Man unterscheidet in Bezug auf das Tragverhalten zwischen knotensteifen, knotenfesten und flexiblen Geogittern. Die Kraftübertragung zum Boden wird durch Reibung und durch Verzahnung des Verfüllbodens in den Gitteröffnungen erbracht. Gelegte und knotenfeste Geogitter aus homogenen Stäben sind wegen der großen Stegquerschnitte robuster gegen Einbaubeanspruchungen als Gewebe, Gittergewebe oder gewebte Geogitter. Geokunststoff Im Kontakt mit Böden und anderen Baustoffen im Bauwesen verwendetes durchlässiges oder undurchlässiges Produkt aus synthetischen Rohstoffen, das für die Funktionen Filtern, Dränen, Trennen, Bewehren, Schützen, Verpacken, Erosionsschutz und Dichten eingesetzt wird. Geosynthetic siehe Geokunststoff geosynthetisches Dränsystem Dreidimensionales Produkt aus synthetischen Rohstoffen, bestehend aus einer Sickerschicht und in den meisten Fällen bedeckt mit mindestens einem geotextilen Filter. Das geosynthetische Dränsystem sammelt flächig Flüssigkeiten oder Gase und leitet diese ab (Dränen). geosynthetische Tondichtungsbahn Dichtungsbahnverwandtes Produkt mit mindestens einer dichtenden Tonschicht (üblicherweise Bentonit), zum Zwecke des Dichtens, bei dem die Tonschicht zwischen Geokunststoffen (Deck- und Trägergeotextil) eingekapselt ist oder auf einem Geokunststoff befestigt wird. Schubkraftübertragende geosynthetische Tondichtungsbahnen sind vernadelt oder vernäht. Geotextil Durchlässiges Produkt aus synthetischen Rohstoffe Gewebe, Maschenware oder Vliesstoff -, das in geotechnischen und bautechnischen Bereichen eingesetzt wird. Das Geotextil kann eine oder mehrere Funktionen (Filtern, Dränen, Trennen, Bewehren, Schützen, Verpacken, Erosionsschutz) erfüllen. Gewebe, Geogitter und Maschenwaren werden dabei größtenteils zum Bewehren, Vliesstoffe zum Filtern, Dränen, Trennen, Verpacken und/oder Schützen eingesetzt. geotextilverwandtes Produkt Durchlässiges Produkt aus synthetischen Rohstoffen, welches nicht in die Klassifizierung eines Geotextils fällt, z. B. Geogitter, Verbundstoff. geprägte Oberfläche siehe profilierte Oberfläche gestrecktes Geogitter Gelochte Kunststoffdichtungsbahn, die in einer oder mehreren Richtungen gestreckt wird, um eine Orientierung der Polymermoleküle in den Stegen zu bewirken. Die Knotenpunkte sind unverschieblich / knotensteif und besitzen eine optimale Torsionsstabilität. Die Kraftübertragung zum Boden wird durch Reibung und Verzahnung des Verfüllbodens in den Gitteröffnungen erbracht. Gestreckte Geogitter sind wegen der großen Stegquerschnitte robuster gegen Einbaubeanspruchungen als Gewebe, Gittergewebe oder gewebte Geogitter. Gewebe Ein Produkt, das überwiegend zum Bewehren eingesetzt wird und durch rechtwinklige, verkreuzende (Kette und Schuß), Fäden (Folienbändchen, Garne oder Zwirne) nicht knotensteif hergestellt/gewebt wird. Gewebe besitzen richtungsabhängige Festigkeiten, und die Fäden sind beim Aufbringen eines grobkörnigen Bodens beschädigungsanfälliger als z. B. die vergleichsweise dicken Zugelemente gestreckter Geogitter. Bei Beschädigung eines oder mehrerer Fäden verliert das Gewebe einen Teil seiner Festigkeit in Fadenrichtung. Gewebe besitzen produktions-bedingt eine Konstruktionsdehnung, die im Anwendungsfall zuerst überwunden werden muß, bevor Zugkräfte aufgenommen werden können. gewebtes Geogitter Gewebe mit flexiblen Kreuzungspunkten und Öffnungen > 10 mm, für Bewehrungsaufgaben. Gewebte Geogitter besitzen produktionsbedingt eine Konstruktionsdehnung, die im Anwendungsfall zuerst überwunden werden muß, bevor Zugkräfte aufgenommen werden können. Gittergewebe Gewebe mit flexiblen Kreuzungspunkten und Öffnungen des offenen Netzwerks zwischen 3 mm und 10 mm. Gittergewebe besitzen produktionsbedingt eine Konstruktionsdehnung, die im Anwendungsfall zuerst überwunden werden muß, bevor Zugkräfte aufgenommen werden können. glatte Oberfläche Oberfläche einer Dichtungsbahn, die glatt ist und keine Struktur oder Prägung aufweist. ^ Seitenanfang ^ H heterogene Dichtungsbahn Fabrikmäßig hergestelltes undurchlässiges Produkt (Bahn) aus überwiegend synthetischen Rohstoffen, wobei mindestens eine Schicht als homogene Dichtungsbahn bezeichnet werden muß. Eine Variante ist z. B. die Dichtungsbahn mit einer Kupfersperrschicht, die die Diffusion von chlorierten Kohlenwasserstoffen verhindert. homogene Dichtungsbahn Fabrikmäßig hergestelltes undurchlässiges Produkt (Bahn) aus einem synthetischen Rohstoff, zum Zwecke des Dichtens, z. B. Folie (Dicke < 1,0 mm) oder Kunststoffdichtungsbahn (Dicke größer bzw. gleich 1,0 mm). Die gängigsten verwendeten Rohstoffe sind: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyvinylchlorid (PVC). ^ Seitenanfang ^ A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z |